1960
Die "ITT Austria GmbH" (damals noch "STT - Standard Telephon und Telegraphen AG") entscheidet sich aus wirtschaftlichen Gründen für die Errichtung einer Fertigungsstätte im nördlichen Niederösterreich, in Eggenburg. Produziert wurden Kabelbäume, Relais und Produkte für die Telekommunikation . Obwohl sich die Anwendungsgebiete stark verändert haben, ist Egston auch heute noch in den Sparten Kabelsysteme und induktive Bauelemente tätig und kann somit auf Jahrzehnte lang gesammeltes Know-how zurückgreifen.
1963
Errichtung des jetzigen Firmengebäudes am Rande der Stadt.
1970
Ursprünglich als verlängerte Werkbank zum Stammhaus in Wien konzipiert, entwickelte sich Eggenburg zu einem eigenständigen Produktionswerk, inklusive aller dafür notwendigen Funktionen wie z.B. Qualitätssicherung und Fertigungsplanung. Die Produktpalette wird um Nebenstellenanlagen für die Telekommunikation sowie die Fertigung von Gruppen und Gestellen für die öffentliche Vermittlungstechnik und Eisenbahnsicherungssysteme erweitert.
1980
Mitte der 80er Jahre stellt sich das Werk Eggenburg erstmals am freien Markt als Produzent für induktive Bauelemente auf der „electronica“ in München vor. Für die Bereiche induktiver Bauelemente und Kabelsysteme wird eine eigene Vertriebs- und Technikabteilung geschaffen.
1987
Aus ITT wird Alcatel. Neue strategische Ausrichtungen wurden beschlossen. Die Entscheidung sich zukünftig nur mehr auf die Kerngeschäfte zu konzentrieren bedeutete für das Werk Eggenburg Verkauf bzw. Schließung.
1991
Im Rahmen eines Management Buy Out erwirbt der damalige Werksleiter Walter Wunderer das Unternehmen, die Egston GmbH wird gegründet. Bereits zu diesem Zeitpunkt zählt Egston zu den erfolgreichsten Anbietern von induktiven Bauelementen und High-Tech-Kabelsystemen in Österreich.
1992
Das gesamte Unternehmen wird nach ISO 9001 bzw. EN 29001 bei der ÖQS zertifiziert. Um den Standort in Österreich sichern zu können, wird es notwendig, einen Teil der Produktion nach Tschechien zu transferieren. Eine Tochtergesellschaft wird gegründet und die Fertigung von induktiven Bauelementen im tschechischen Jemnice (Jamnitz) aufgenommen.
1994
Ein zweiter Fertigungsstandort in Tschechien, Znojmo (Znaim), wird eröffnet.
1995
Egston entwickelt Netz- und Ladegeräte, aufbauend auf die im Hause vorhandenen Kernkompetenzen in der Auslegung und Fertigung induktiver Bauelemente. Die ersten eigenständigen Produkte werden am Markt angeboten. Die Steckernetzgeräte sind die kleinsten und leichtesten der Welt und Egston gewinnt damit den „Innovationspreis der Republik Österreich“.
1999
Zusammen mit einem führenden österreichischen Markenfahrradhersteller wird ein elektrisch betriebenes Fahrrad auf den Markt gebracht, dessen Elektro-Antriebssatz von Egston entwickelt und produziert wird.
2000
Im Bereich induktive Bauelemente gelingt Egston der Eintritt in den Automobilzuliefermarkt. Auf der „electronica“ in München stellt Egston das innovative Unterputz-Netzgerät vor, das dem Unternehmen weitere Auszeichnungen bringt.
Der Rest der in Eggenburg verbliebenen Fertigung wird zur Gänze in die tschechischen Werke Znojmo und Jemnice verlagert.
2002
Durch die Verlagerung der Bereiche Materialbeschaffung und Lager nach Znojmo konnte die Verselbständigung des tschechischen Produktionsunternehmen abgeschlossen werden.
2004
Egston erlangt die ISO/TS 16949 Zertifizierung.
In China wird der dritte Fertigungsstandort eröffnet.
2006
Erlangen der ISO 9001/2000 Zertifizierung in China.
2007
Herr Frank Wolfinger übernimmt ab Sommer die Geschäftsführung der Egston System Electronics Eggenburg GmbH. Zertifizierung TS 16949/2002 in China. Gründung des Geschäftsbereiches „Automotive“.Einführung des SAP-Systems in China.
2011
Eröffnung des 4. Fertigungsstandorts in Indien in Trichy.
Eröffnung einer eigenen Kunststoffspritzerei in Tschechien in Znaim










